Andi und der Lehrlingswettbewerb in Pinkafeld

Ein Lehrlings-Leben ist abwechslungsreich und spannend
Der 16.April 2015 war aber sicher ein ganz besonders spannender Tag für Andreas Krutzler. Er hat sich für die Teilnahme zum Lehrlingswettbewerb qualifiziert und auch daran teilgenommen.
Seit 2 Jahren macht er die 4 jährige Lehre zum Tischlerei-Techniker in der Tischlerei Ecker. 2 Jahre in denen er schon sehr viel gelernt hat. Nach 9 Jahren Schule in den Arbeitsalltag in einer Tischlerei hinein zu wachsen, das heißt, eine große Umstellung durchzumachen. Ältere Kollegen, die schon jahrelang als Tischler arbeiten, fördern nicht nur, die fordern auch. Von einem Tag auf den anderen ist man den ganzen Tag auf den Beinen, muss körperlich arbeiten und sich auf verschiedenste Aufgaben und Anforderungen einstellen. Es ist eine abwechslungsreiche, sicher auch anstrengende Ausbildung.

Lehrlingsausbildung
Die Lehrlingsausbildung findet grundsätzlich im Betrieb und auf den Montagen statt. 1x im Jahr geht es in die Berufsschule nach Pinkafeld. Je nach Jahrgang sind das 8-12 Wochen am Stück, wo Theorie und Praxis ihren Platz und Raum bekommen. Die Lehrlinge sind weg vom Alltag, weg von ihrer Familie, lernen sich besser kennen und schließen Bekanntschaften mit ihresgleichen. Eine wertvolle Zeit. Am Ende der Berufsschul-Wochen entscheiden die Lehrer ob ein Lehrling am Wettbewerb teilnehmen kann oder nicht.

Lehrlingswettbewerb Tischler 2. Lehrjahr
Andreas hat es geschafft, teilnehmen zu können. Das heißt jedoch noch nicht, dass er teilnehmen muss. Für den Andi war die Teilnahme eine Überwindung. Raus aus der sogenannten Komfortzone. Er hat sich dafür angemeldet, sich vorbereitet und darauf hin gefiebert.
Gestern durfte er unter Beweis stellen, wie gut er sich vorbereitet hat. Für den Stockerlplatz hat es knapp nicht gereicht, aber schon alleine die Tatsache, dass er sich überwunden und teilgenommen hat, macht ihn zu einem Gewinner.
Nächstes Jahr gibt es schon Routine im Umgang mit den Wettbewerbskonditionen und eine neue Chance. Bis dahin gibt es noch viel zu lernen. Go, Andi, go!

Andreas Krutzler